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So hat alles angefangenDie Geschichte einer Vision, einer Anzeige und was daraus wurde – AltaMediNet

Mitstreiter gesucht!

Über eine langjährige Erkrankung, tägliche Schmerzen und langes Suchen findet Dr. Anke Schmietainski die Komplementärmedizin. Sie testet die Umstellung der Ernährung, Homöopathie, Akupunktur, Yoga … und findet Heilung. Mit der Heilung kommt die Faszination für die Möglichkeiten einer Medizin, die zu diesem Zeitpunkt eher als Außenseiter gilt.

Wenige Jahre später bekommt ihre damals 1-jährige Tochter hohes Fieber. Bis dato hatte diese keinerlei Kontakt zu chemischen Medikamenten. Die besorgte Mutter fragt sich:  "Wann wird Fieber eigentlich gefährlich?“, „Gibt es Alternativen zum Fieberzäpfchen?“,  „Welche Instrumente der sanften Medizin könnten helfen?". Der hinzugezogene Arzt verabreicht ein Fieberzäpfchen. In dieser Nacht, wachend am Bett ihrer fiebernden Tochter mit dem Kopf voller Sorgen, entsteht die Idee zu einem "Nachschlagewerk im WWW": Es müsste ein Portal für die Komplementärmedizin geben, in dem wichtige Dinge nachgeschlagen werden können und es müsste einen Telefondienst geben, der Hilfesuchende mit kompetentem Rat in der Komplementärmedizin zur Seite steht.

Anke Schmietainski kündigt ihre bisherige Anstellung als Ingenieurin. Sie möchte umsetzen, wofür ihr Herz schlägt. Es ist klar, sie schafft es nicht allein. Über eine Anzeige sucht sie Mitstreiter für eine Existenzgründung. Aus einer Interessentengruppe von anfangs 5 Frauen bleibt ein Kernteam von drei: die Ingenieurin, eine Designerin und ein Mathematikerin. Im Dezember 2003 geht das Internetportal www.naturheilmagazin.de ans Netz und eine Homöopathie-Hotline. Ein Medizinischer Beirat sichert die Qualität der Beiträge.

Geschäftsführerin Dr. Anke Schmietainski

Aus den Erfahrungen mit der Arbeit am Portal entsteht das Portfolio der heutigen Agentur AltaMediNet. Als Full-Service-Agentur begleitet sie Dienstleister der Komplementärmedizin: Kliniken, Ärzte, Verbände  und  Hersteller auf dem Weg zum Erfolg - von der Marketingkonzeption über die Webseite bis zum Online-Marketing.

Als die Idee zu AltaMediNet geboren wurde, hatten alle drei Gesellschafter eine Tochter im Kleinkind-Alter. Alle haben bis zur Kindererziehung Erfahrungen in großen Firmen und Projekten gesammelt und allen war klar: es muss möglich sein, eine qualifizierte Tätigkeit mit dem Familienleben und mit Kindern zu kombinieren. Es entstand das Konzept der Telearbeitsfirma. Alle Mitarbeiter sollten von zu Hause aus arbeiten. Jede sollte ihre Arbeitszeit frei regeln können im Rahmen dessen, was für die Kundenbetreuung notwendig ist.

Ist das wirklich realisierbar? Wie soll es gehen mit der flexiblen Arbeitszeit? Kann das auf Dauer funktionieren, das "von Zuhause aus"?
Es kann! Grundlage dafür, dass es funktioniert, sind  Vertrauen und Eigenverantwortung. Jede Einzelne in der Firma ist dafür verantwortlich, dass auf ihrem Tisch Qualität für den Kunden entsteht und die Qualität für den Kunden bezahlbar bleibt. Das ist auch jeder einzelnen Mitarbeiterin bewusst!
Das hohe Vertrauen, das die Chefin und die beiden Mitgründerinnen in ihre mittlerweile wachsende Belegschaft setzen, zahlt sich aus. Kreativität entsteht nur in einem Umfeld frei von Angst und Druck.

Durch die flexible Arbeitszeit haben alle die Möglichkeit, auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren, auf die man als Eltern mit Kindern immer vorbereitet sein muss: Kind krank, Aktionen in Kindergarten oder Schule. Angebote, Analysen und Mails werden auch schon einmal am Abend geschrieben, wenn die Kinder im Bett sind und Zuhause Ruhe eingekehrt ist.
Das wichtigste Arbeitsmittel ist ein Schreibtisch, ein PC und ein Telefon. Akute Anliegen werden "g'schwind" über Skype geklärt. Wenn's etwas umfangreicher wird, greifen die Mitarbeiter zu Telefon oder Mail. Das virtuelle Firmengebäude ist das Kundenverwaltungssystem im Netz. Einmal pro Woche „treffen“ sich alle per Telefon. Ein bis zwei Mal im Jahr arbeiten alle vor Ort an strategischen Themen der Firma. Jede hat den Tätigkeitsbereich für sich gewählt, für den ihr Herz schlägt: Coaching/Beratung, Design, kreatives Gestalten, das Arbeiten mit Zahlen (Suchmaschinenoptimierung), Programmierung, Technik oder den Umgang mit den Kunden.

Alle Punkte dieser flexiblen Struktur zusammen erklären den wachsenden Erfolg dieser unkonventionellen Firma.

Gestartet sind sie zu dritt. Jetzt, 10 Jahre später, wird AltaMediNet getragen von einer Power-Mannschaft von 9 Mitarbeiterinnen - mit insgesamt 20 Kindern - von der alleinerziehenden bis hin zur 3-fachen Mutter sind alle Familienmodelle zu finden. Bislang besteht die gesamte Mannschaft aus Frauen – einfach weil die Möglichkeit der Vereinbarung von Familie und einem anspruchsvollen Beruf eher Frauen anspricht. Das Frauenteam muss nicht unter sich bleiben. Mit den männlichen Kollegen in Partnerfirmen arbeiten die Kolleginnen gern und genauso erfolgreich zusammen.

Das Beispiel zeigt, Berufstätigkeit und ein Leben mit der Familie sind keine Widersprüche und keine trockene Theorie. Es funktioniert!


05.02.2014, Dilek Canver-Eibner, AltaMediNet GmbH, www.altamedinet.de

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